Christian Tetzlaff © Giorgia Bertazzi
Mi, 23. Sep 26
19:30 Alter Dom Linz
Christian Tetzlaff
Unendlich Bach

»Nicht Bach! Meer sollte er heißen: wegen seines unendlichen, unerschöpflichen Reichtums an Tonkombinationen und Harmonien.« Mit diesen Worten soll schon Ludwig van Beethoven seine Bewunderung für Johann Sebastian Bach zum Ausdruck gebracht haben. Auch wenn ihm dieser Ausspruch wahrscheinlich erst von der Nachwelt in den Mund gelegt wurde, bringt er dennoch die besondere Faszination auf den Punkt, die Bachs Musik auch heute noch ausübt. Dem Hauch von Unendlichkeit, der in ihr verborgen liegt, spürt Christian Tetzlaff im Alten Dom nach. Auf dem Programm stehen die berühmten Sonaten und Partiten für Violine solo, die Bach während seiner Zeit als Kapellmeister in Köthen komponierte. Womöglich führte er die komplexen Werke sogar selbst als Solist am Köthener Hof auf. Dabei liegen Unendlichkeit und Endlichkeit nah beieinander: In den vielstimmig-kontrapunktischen Strukturen der Sonaten und Partiten versteckt sich so manches Choralzitat, das um die Themen Tod und Auferstehung kreist.

Programm

Johann Sebastian Bach // 1685–1750

Sonate für Violine solo Nr. 2 a-Moll BWV 1003 // um 1716

Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004 // um 1717–20

 

// Pause //

 

Sonate für Violine solo Nr. 3 C-Dur BWV 1005 // um 1717

Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur BWV 1006 // um 1719

Besetzung

Christian Tetzlaff | Violine