Olga Scheps © Uwe Arens/Sony Classical
Fr 6 Dez 19:30
Mittlerer Saal Brucknerhaus Linz
Olga Scheps

Bei ihrem Debüt im Brucknerhaus Linz begibt Olga Scheps sich auf musikalische Wanderschaft. Ausgehend von Wolfgang Amadeus Mozarts Klaviersonate Nr. 11, deren letzter, als „Türkischer Marsch“ popularisierter Satz den damals beliebten „alla turca“-Stil der Janitscharenkapellen aufweist, führt der Weg über Franz Schuberts „Wanderer“-Phantasie, die der Komponist aufgrund ihrer technischen Schwierigkeit einmal mit den Worten „Der Teufel soll dieses Zeug spielen!“ bedachte, bis hin zu Robert Schumanns Faschingsschwank aus Wien, in dem dieser die Eindrücke seines Wien-Aufenthalts der Jahre 1838/39 verarbeitete. Die drei Sätze aus Igor Strawinskis Ballettmusik Petrouchka beschreiben schließlich eine Figur, die weit über alle Nationengrenzen hinaus bekannt ist, in Frankreich als Pierrot, im deutschen Sprachraum als Kasperle und in Russland als Petruschka.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Klaviersonate Nr. 11 A-Dur, KV 331 (300i) (1783–84)


Franz Schubert (1797–1828)

„Wanderer“-Phantasie C-Dur, D 760 (1822)


– Pause –


Robert Schumann (1810–1856)

Faschingsschwank aus Wien, op. 26 (1839)


Igor Strawinski (1882–1971)

Trois mouvements de „Petrouchka“ (1921)

Besetzung

Olga Scheps | Klavier