Klangwolken

LINZER KLANGWOLKE 20

präsentiert von SPARKASSE Oberösterreich & LINZ AG

Die Linzer Klangwolke 2020, präsentiert von Sparkasse OÖ und LINZ AG, wird unter Einhaltung aller COVID-19-Auflagen und unter Anbetracht aller gesundheitspolitischen Empfehlungen wie geplant am 12. September 2020 stattfinden. Das Konzept dazu wird derzeit von den Kooperationspartnern Brucknerhaus, Kunstuniversität Linz und Ars Electronica entwickelt. Details dazu werden im Juli bekanntgegeben.

Die Linzer Klangwolke ist seit 1979 ein Fixpunkt im Veranstaltungskalender der Stadt, inzwischen aber längst auch ein massenmediales Großereignis mit internationaler Strahlkraft. Einmal im Jahr verwandelt sich der Donaupark hierfür in eine aufsehenerregend beleuchtete und beschallte Szenerie, über der zum krönenden Abschluss ein fulminantes Feuerwerk den Nachthimmel farbenprächtig erhellt. Im Laufe der Jahrzehnte hat die Klangwolke mehr als drei Millionen Menschen angelockt und ist damit eine der größten und bestbesuchten Freiluftaufführungen Europas im öffentlichen Raum. Dank der sensationell erfolgreichen Klangwolken 2018 und 2019 mit der bildgewaltigen PAX-Show des katalanischen Theaterkollektivs La Fura dels Baus und der spektakulären Solar-Inszenierung des Open-Air-Spezialisten David Pountney zum 40-jährigen Jubiläum sind nun noch einmal fast eine Viertelmillion ZuschauerInnen hinzugekommen.

Programmatisch am Motto des Internationalen Brucknerfestes Linz 2020 orientiert, wird sich die Linzer Klangwolke 2020 mit speziell auf die Outdoor-Bedingungen abgestimmten Mitteln einem kontroversen Thema widmen. Im Anschluss lädt die LINZ AG erneut alle BesucherInnen ein, bei der Nachklangwolke gemeinsam weiterzufeiern.

LINZER KLANGWOLKE 20
präsentiert von Sparkasse OÖ & LINZ AG

Samstag, 12. September 2020
20:30 Uhr

 

Häufig gestellte Fragen zur LINZER KLANGWOLKE 20

 FAQ folgt

Wir bedanken uns bei den Sponsoren der LINZER KLANGWOLKE 20

Sparkasse Oberösterreich, LINZ AG

 

 

Kinderklangwolke 2020

präsentiert von SPARKASSE Oberösterreich & LINZ AG

Auch die Kinderklangwolke 2020 wird in veränderter Form stattfinden. Details dazu werden ebenfalls später bekanntgegeben.

Seit 1998 gestaltet das Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel zusammen mit kreativen KünstlerInnen und TeamkollegInnen die Kinderklangwolke, für die der Donaupark auf Höhe des Brucknerhauses jedes Jahr in eine riesige Veranstaltungsfläche verwandelt wird, auf der sich Familien mit ihren Kindern in ungezwungener Atmosphäre tummeln können. In dieser Zeit hat die ‚kleine Schwester‘ der Linzer Klangwolke mehr als 20 kinderrelevante Themen auf die große Open-Air-Bühne gebracht, ein Geschenk an alle Kulturinteressierten, denn weder das Alter der BesucherInnen spielt eine Rolle noch ihre Herkunft oder soziale Stellung.

Ob Regen oder Sonnenschein, die Kinderklangwolke verzeichnete 2018 und 2019 mit Schöne bunte Welt!? und Der kleine Prinz in Linz einen beeindruckenden Publikumsansturm. Ein Teil des Erfolgs beruht wohl darauf, dass Kinder in den letzten Jahren nicht nur zuschauen konnten, sondern mit in die Aufführung und ihre Vorbereitung einbezogen waren, sei es als TänzerInnen, MusikerInnen, ModeratorInnen oder TexterInnen. Auch das Konzept der Kinderklangwolke 2020 wird wieder mit Kindern für Kinder, ihre Familien und Menschen aller Generationen entwickelt, die nicht mehr mitbringen müssen als eine gute Portion (kindliche) Neugier.

 

KINDERKLANGWOLKE 20
präsentiert von Sparkasse OÖ & LINZ AG
Sonntag, 13. September 2020
14:30 Uhr

Ein Kuddelmuddel-Projekt im Auftrag der LIVA

 

 

KLASSISCHE KLANGWOLKE 2020

präsentiert von SPARKASSE Oberösterreich & LINZ AG

Auch die Klassische Klangwolke 2020 wird in veränderter Form stattfinden. Details dazu werden ebenfalls später bekanntgegeben.

Johannes Brahms’ 4. Sinfonie und Anton Bruckners 7. Sinfonie wurden am 17. Jänner bzw. am 21. März 1886 von den Wiener Philharmonikern unter dem Dirigat von Hans Richter zur Wiener Premiere gebracht. Brahms erzielte mit seiner heute allgemein als Meisterwerk bewunderten Sinfonie, die seine letzte bleiben sollte, allenfalls einen Achtungserfolg und selbst sein treuer Kritiker-Freund Eduard Hanslick tat sich zunächst ungewohnt schwer mit dem Werk, dem er „ans Herbe streifende[n] Frost“ attestierte. Noch nach einer Aufführung am 2. Jänner 1887 konnte Bruckner nicht ohne Genugtuung vermelden: „4. Sinf. v. Brahms gestern gräßlich durchgefallen.“

Bruckner dagegen brachte sein immerhin schon neuntes sinfonisches Werk endlich den Durchbruch zum international anerkannten Komponisten. Der Erfolg der Sinfonie, den auch Hanslicks abschätzige Bemerkung, sie sei eine „symphonische Riesenschlange“, nicht schmälern konnte, machte ihn zur musikalischen Ikone der „Neudeutschen“, die sein Schaffen „zum sinfonischen Gegenentwurf von Brahms“ (v-)erklärten. Dies geschah nicht zufällig erst nach Wagners Tod, dessen Andenken Bruckner das Adagio der ‚Siebten‘ als „Trauermusik“ widmete. Ein Werk also, für das Pietari Inkinen nach seinem Bayreuth- Debüt im Sommer 2020 ein geradezu idealer Interpret ist.

 

KLASSISCHE KLANGWOLKE 20
präsentiert von Sparkasse OÖ & LINZ AG
Samstag, 19. September 2020, 19:30 Uhr
Brucknerhaus Linz, Großer Saal

Einheitspreis: € 5,–
Gegen Nachweis erhalten Personen bis zum 26. Lebensjahr, Aktivpass-InhaberInnen und Menschen mit Beeinträchtigung freien Eintritt.

zur Veranstaltung 

 

DIE 3 KLANGWOLKEN IM ÜBERBLICK

Was am 18. September 1979 um Punkt 20 Uhr mit Anton Bruckners Achter begann, verzauberte bis heute schon über 3 Millionen Menschen. Musik wie eine Klangwolke durch die Stadt schweben zu lassen, für alle hörbar und trotzdem in feinster Qualität, war 1979 die Idee für die erste Linzer Klangwolke. Dazu stellten Linzerinnen und Linzer ihre Radios ans Fenster und ließen Bruckner durch die Stadt klingen. Mittlerweile gibt es jährlich drei Linzer Klangwolken: Die Klassische Klangwolke ist Orchesterdarbietung in Reinkultur für alle Fans und solche, die es noch werden wollen. Die Visualisierte Klangwolke ist eine der größten und spektakulärsten Open-Air-Inszenierungen Europas im öffentlichen Raum, verwandelt den Donaupark in eine fulminante Szenerie und endet standesgemäß mit einem großen Feuerwerk. Seit fast 20 Jahren haben auch die Kinder ihre eigene Klangwolke. Das Programm ist speziell auf Kids abgestimmt, Eltern dürfen also nur unter Aufsicht ihrer Kinder mit dabei sein.

VISUALISIERTE KLANGWOLKE

Der Donaupark als Kunstraum einer fulminanten musikalischen und künstlerischen Inszenierung unter freiem Himmel. Ein Spektakel, das zugleich die Brücke zwischen den größten Festivals Linz' schlägt: dem Festival Ars Electronica und dem Internationalen Brucknerfest.

Einmal im Jahr bringt die Visualisierte Klangwolke den Donaupark zum Beben – Open Air und bei freiem Eintritt. Eine musikalische und künstlerische Inszenierung, die über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist und im September immer tausende BesucherInnen anlockt. 

  • 2,9 Mio. BesucherInnen
  • 39 Klangwolken
  • 39 Feuerwerke

Der Donaupark bebt

Die Visualisierte Klangwolke ist gleichzeitig die Brücke zwischen der beiden größten Festivals in Linz: dem Ars Electronica Festival und dem traditionellen Brucknerfest. Dieser Leitgedanke prägt die Geburtsstunde der Linzer Klangwolke.

Eine Wolke, die für einen unvergesslichen Moment über Linz schwebt und Musik regnet, so dass sie überall und für alle fühlbar ist. Zuschauermassen strömen bei einsetzender Dämmerung in den Donaupark, um die opulenten und aufwändigen Visualisierungen live zu erleben. Eine Stunde kunstvolle und beeindruckende Inszenierung, die traditionell mit einem Feuerwerk endet, das in fast ganz Linz zu sehen ist. Bis heute gelten die Linzer Klangwolken als ein einzigartiges Experiment für Kunst im öffentlichen Raum, welches nicht nur ein Kunstprojekt aus technologischen, musikalischen und künstlerischen Elementen darstellt, sondern auch immer wieder kreative Meilensteine der musikalischen, klassischen Inszenierung setzten.

Visualisierte Klangwolke 2018 © Reinhard Winkler
Visualisierte Klangwolke 2018 © Reinhard Winkler
Klangwolke 2016 © Christian Herzenberger
Klangwolke 2016 © Christian Herzenberger
Klangwolke 2016 © Christian Herzenberger
Klangwolke 2016 © Christian Herzenberger

Kinderklangwolke

Von Kindern, für Kinder und mit Kindern - wenn es nachmittags im Donaupark musikalisch wird, ist wahrscheinlich Kinderklangwolke. Das Programm ist für Kids konzipiert, bei dem getanzt, gesungen und bitte auch geklatscht werden darf. Seit fast 20 Jahren haben auch die Kinder ihre eigene Klangwolke. Das Programm ist speziell auf Kids abgestimmt, Eltern dürfen also nur unter Aufsicht ihrer Kinder mit dabei sein.

  • 67.800 BesucherInnen
  • 20 Klangwolken
  • 2 Mio Kinderlacher

Von tanzenden Kobolden und klingenden Schlangen

Singen, Tanzen und vor allem mitmachen – die Linzer Kinder-Klangwolke ist echt ziemlich cool. Das Team des Kuddelmuddel macht mit Kinderthemen witzige Inszenierung und setzt sich spielerisch mit kritischen Punkten auseinander. Die Kids tauchen in eine faszinierende Welt voller atemberaubender Klänge, spannender Geschichten und mitreißender Tanz- und Bewegungseinlagen ein.

Ein Abenteuer, das von und für Kinder gestaltet wird und jedes Jahr ein neues Thema und einen neuen Zugang findet. Da war die Kinder-Klangwolke auch schon mal ein mitreißendes Abenteuer der Klang-Schlange, es tanzen schon Kobolde aus dem Zauberwald, des Regenbogendrachens und der Kuddelmuddel-Zirkusbande. Aufregend war das! Und wie geht denn das alles mit dem Handy, dem Internet und diesem YouTube…? Auch das war schon mal Thema der Kinderklangwolke.

Wichtig ist immer, dass für alle etwas dabei ist, um mitzutanzen, zu singen oder einfach zu lachen. Kurzum, die Kinderklangwolke ist ein kunterbuntes  Musikabenteuer bei freiem Eintritt, das auch für Eltern eine ziemliche "Gaudee" ist.   

Kinderklangwolke 2018 © Reinhard Winkler
Kinderklangwolke 2018 © Reinhard Winkler
Kinderklangwolke 2016 © Christian Herzenberger
Kinderklangwolke 2016 © Christian Herzenberger
Kinderklangwolke 2015 © Christian Herzenberger
Kinderklangwolke 2015 © Christian Herzenberger

Klassische Klangwolke

100.000 ZuhörerInnen bestaunten das erste Experiment der Linzer Klangwolke 1979 und Bruckners 8. schwebte wie eine Wolke durch die ganze Stadt. Heute ist die Klassische Klangwolke eine offene Nacht in dem es klassische Konzerte im Großen Saal in höchster Genussqualität präsentiert werden.

Musik wie eine Klangwolke durch die Stadt schweben zu lassen, für alle hörbar und trotzdem in feinster Qualität, war 1979 die Idee für die erste Linzer Klangwolke. Dazu stellten Linzerinnen und Linzer ihre Radios ans Fenster und ließen Bruckner durch die Stadt klingen.

  • 377.000 BesucherInnen
  • 30 Klangwolken
  • 751.200 Tanzbeine

BRUCKNER IN DER STADT

Die Suche nach einer passenden Verbindung des Internationalen Brucknerfestes mit dem – zu diesem Zeitpunkt neu gegründeten – Ars Electronica Festival, legte den Grundstein des erfolgreichen Großkunstprojektes an den Linzer Donauufern.

Die künstlerische Verbindung in Form der Klangwolke war geboren und Bruckner wurde erstmals im Raum Linz im Zuge eines Open Air Übertragungskonzerts live gespielt. Einer der Initiatoren und Klangwolkenschöpfer Walter Haupt, ehemaliger Leiter der Experimentierbühne der Bayerischen Staatsoper, wollte bei der Premiere dieses musikalischen Großprojektes „das Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Technik und vor allem zwischen Kunst und Technologie zeigen.“

Die Musik von Anton Bruckner sollte in diesem Sinne von einer quadrophonen Raumanordnung in den Donaupark übertragen werden. 1979 war es Bruckners 8. Sinfonie mit dem Concertgebouw Orchester Amsterdam unter Bernard Haitink. Für diese erste Ausstrahlung wurde ein Mehrspurband der Plattenfirma verwendet. 100.000 ZuhörerInnen bestaunten dieses erste Experiment der Linzer Klangwolke. Technisch standen damals 20.000 Watt zur Verfügung, im Vergleich dazu leistet die Tonanlage heute weit über 250.000 Watt. Die erste Klangwolke mit Live-Orchester folgte 1980: Hier spielte das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Theodor Guschlbauer Bruckners 4. Sinfonie.

Klassische Klangwolke 2018 © Reinhard Winkler
Klassische Klangwolke 2018 © Reinhard Winkler