Klangwolken

170 Jahre Sparkasse OÖ Jubiläumsklangwolke 19 präsentiert von der LINZ AG

Das Geheimnis ist gelüftet: Die Visualisierte Klangwolke 2019 – die zugleich ihren 40. Geburtstag feiert – wird in diesem Jahr von David Pountney inszeniert.

Der 71-jährige, aus Oxford stammende, Regisseur und Intendant hat zu Österreich eine intensive Beziehung. Schon in den 1990er-Jahren sorgte er als Regisseur auf der Seebühne der Bregenzer Festspielen für Furore. Mit überbordender Fantasie setzte er bei den Opern Der Fliegende Holländer, Nabucco und Fidelio auf große szenische Effekte, die ihm aber niemals zum Selbstzweck gerieten, sondern die als ausdrucksstarke künstlerische Darstellungsmittel die interpretatorischen Ideen kongenial unterstrichen und verdeutlichten. Damit leistete er nicht nur Pionierarbeit, sondern prägt bis heute die Ästhetik der Bregenzer Seebühne. Sein Erfolg als Regisseur war wohl mit ausschlaggebend dafür, dass David Pountney 2003 zum Intendanten der Bregenzer Festspiele ernannt wurde, eine Position, die er bis 2013 innehatte.

1997 debütierte David Pountney an der Wiener Staatsoper, und auch in Linz hat hat er bereits gearbeitet: Bei der Eröffnung des Musiktheaters inszenierte er die Uraufführung der Philipp Glass Oper Spuren der Verirrten, wofür er mit dem „Goldenen Schikaneder“ ausgezeichnet wurde. 

Seine Erfahrung mit Open-Air-Veranstaltungen und Massenszenen prädestinieren David Poutney geradezu als Regisseur der Visualisierten Klangwolke. Nun ist es so weit. Er tritt allerdings nicht allein an, sondern mit einem ganzen Team. Gemeinsam mit Robert Innes Hopkins ist er für Konzept und Design verantwortlich, dem Team gehören außerdem Florence Bas, Arthur Braun, David Haneke (der Sohn des österreichischen Filmemachers Michael Haneke), Amir Hosseinpour, Anne Marie Legenstein, James Pountney, Nick Powell und Malcom Rippeth an.

Inhaltlich widmet sich die 170 Jahre Sparkasse OÖ Jubiläumsklangwolke präsentiert von der LINZ AG der Sonne. Unter dem Titel Solar wird die Beziehung der Menschheit zu diesem Himmelskörper behandelt. Im ersten Akt geht es um die Anbetung der Sonne in prähistorischen Zeiten, in denen sich Priester zum Vermittler zwischen der Sonne und der Menschheit aufschwingen. Der zweite Akt behandelt die Kopernikanische Revolution, welche die Erde aus dem Zentrum des Universums katapultierte und diesen Platz der Sonne einräumt. Vernunft und Wissenschaftler ersetzen nun das Priestertum. Im dritten Akt steht der Fortschritt der wissenschaftlichen Vernunft im Zentrum, der die Sonne als eine Kugel aus Gas erkennt, womit aber auch bewusst wird, dass die Sonne nicht ewig bestehen wird. Der vierte Akt, Apokalypse überschrieben, malt das Schreckgespenst eines vorzeitigen Hitzetods der Erde an die Wand, doch könnte es der technologischen Zivilisation gelingen, das Überleben eines Teils der Menschheit zu sichern, die künftig in Harmonie mit der Sonne lebt. Diese Hoffnung bringt der fünfte Akt zum Ausdruck. 

 

Wie bereits im Vorjahr wird die Jubiläumsklangwolke ein interaktives Spektakel im Donaupark. Für die Inszenierung suchen wir 140 StatistInnen, die sich aktiv an der Klangwolke beteiligen möchten. Alle Informationen dazu: 140 StatistInnen für die Jubiläumsklangwolke gesucht!

 

170 Jahre Sparkasse OÖ Jubiläumsklangwolke 19 präsentiert von der LINZ AG
Samstag, 7. September 2019, 20:30 Uhr
Donaupark Linz, Open-Air

Eintritt frei!

ETAPPE AM FLUSS – EINE HOMMAGE AN DIE ERSTE KLANGWOLKE

Nach der Visualisierten Klangwolke kommt es am Sonntagabend zu einer Hommage an die Anfänge dieses besonderen Projekts. Ars Electronica, das Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner und das Brucknerhaus Linz kooperieren und gehen auf Spurensuche. Ausgangspunkt der Klangreise wird abermals das Orchesterkonzert im Brucknerhaus sein, das nach außen auf die mächtige Soundanlage der Klangwolke übertragen wird, um damit neue akustische, analoge und digitale Klangräume zu erschaffen.

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Kinderklangwolke 2019

Kinderklangwolke 2019

170 Jahre Sparkasse OÖ Kinderklangwolke 19 präsentiert von der LINZ AG

"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird dir sein als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne und du wirst Lust haben, mit mir zu lachen."  

Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry


Bei der diesjährigen Kinderklangwolke wird von einer zauberhaften Begegnung erzählt, die uns daran erinnert, was das Leben ausmacht. Nämlich die Poesie und die Liebe. Christoph Bochdansky inszeniert die Geschichte des kleinen Prinzen neu und lässt ihn in Linz, im Donaupark, landen.

Das Vorprogramm (Start: 14:30 Uhr) bereitet die kleinen und großen BesucherInnen auf die Ankunft des kleinen Prinzen vor. Vielfältige Stationen, die dem Autor Antoine de Saint-Exupéry gewidmet sind, animieren zum Mitmachen und stimmen auf die Inszenierung der Kinderklangwolke ein. Das Team rund um das Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel geht dabei auf die Reiselust des Schriftstellers ein und versetzt den Donaupark in eine Atmosphäre, die an einen Abflugterminal eines Flughafens erinnern soll. Unsere kreative Boarding-Crew stimmt die BesucherInnen mit dem Erlebnisnachmittag auf diese zauberhafte Begegnung ein.

Neben einer Reisebörse der Wünsche, einem Poeten Tower oder einem Kurzurlaub im tropischen Regenwald – um nur einige Beispiele anzuführen – erwarten die BesucherInnen kulinarische Höhenflüge und noch vieles mehr. Das Publikum wird gemeinsam mit dem kleinen Prinzen in die fantastische Welt der Poesie schweben.

 

170 Jahre Sparkasse OÖ Kinderklangwolke 19 präsentiert von der LINZ AG
Sonntag, 8. September 2019, 14:30 Uhr
Donaupark Linz, Open-Air

Eintritt frei!

Ein Kuddelmuddel-Projekt im Auftrag der LIVA

Kinderklangwolke 2019

Klangwolken

Was am 18. September 1979 um Punkt 20 Uhr mit Anton Bruckners Achter begann, verzauberte bis heute schon über 3 Millionen Menschen. Musik wie eine Klangwolke durch die Stadt schweben zu lassen, für alle hörbar und trotzdem in feinster Qualität, war 1979 die Idee für die erste Linzer Klangwolke. Dazu stellten Linzerinnen und Linzer ihre Radios ans Fenster und ließen Bruckner durch die Stadt klingen. Mittlerweile gibt es jährlich drei Linzer Klangwolken: Die Klassische Klangwolke ist Orchesterdarbietung in Reinkultur für alle Fans und solche, die es noch werden wollen. Die Visualisierte Klangwolke ist eine der größten und spektakulärsten Open-Air-Inszenierungen Europas im öffentlichen Raum, verwandelt den Donaupark in eine fulminante Szenerie und endet standesgemäß mit einem großen Feuerwerk. Seit fast 20 Jahren haben auch die Kinder ihre eigene Klangwolke. Das Programm ist speziell auf Kids abgestimmt, Eltern dürfen also nur unter Aufsicht ihrer Kinder mit dabei sein.

VISUALISIERTE KLANGWOLKE

Der Donaupark als Kunstraum einer fulminanten musikalischen und künstlerischen Inszenierung unter freiem Himmel. Ein Spektakel, das zugleich die Brücke zwischen den größten Festivals Linz' schlägt: dem Festival Ars Electronica und dem Internationalen Brucknerfest.

Einmal im Jahr bringt die Visualisierte Klangwolke den Donaupark zum Beben – Open Air und bei freiem Eintritt. Eine musikalische und künstlerische Inszenierung, die über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist und im September immer tausende BesucherInnen anlockt. 

  • 2,8 Mio. BesucherInnen
  • 38 Klangwolken
  • 38 Feuerwerke

Der Donaupark bebt

Die Visualisierte Klangwolke ist gleichzeitig die Brücke zwischen der beiden größten Festivals in Linz: dem Ars Electronica Festival und dem traditionellen Brucknerfest. Dieser Leitgedanke prägt die Geburtsstunde der Linzer Klangwolke.

Eine Wolke, die für einen unvergesslichen Moment über Linz schwebt und Musik regnet, so dass sie überall und für alle fühlbar ist. Zuschauermassen strömen bei einsetzender Dämmerung in den Donaupark, um die opulenten und aufwändigen Visualisierungen live zu erleben. Eine Stunde kunstvolle und beeindruckende Inszenierung, die traditionell mit einem Feuerwerk endet, das in fast ganz Linz zu sehen ist. Bis heute gelten die Linzer Klangwolken als ein einzigartiges Experiment für Kunst im öffentlichen Raum, welches nicht nur ein Kunstprojekt aus technologischen, musikalischen und künstlerischen Elementen darstellt, sondern auch immer wieder kreative Meilensteine der musikalischen, klassischen Inszenierung setzten.

Visualisierte Klangwolke 2018 © Reinhard Winkler
Visualisierte Klangwolke 2018 © Reinhard Winkler
Klangwolke 2016 © Christian Herzenberger
Klangwolke 2016 © Christian Herzenberger
Klangwolke 2016 © Christian Herzenberger
Klangwolke 2016 © Christian Herzenberger

Kinderklangwolke

Von Kindern, für Kinder und mit Kindern - wenn es nachmittags im Donaupark musikalisch wird, ist wahrscheinlich Kinderklangwolke. Das Programm ist für Kids konzipiert, bei dem getanzt, gesungen und bitte auch geklatscht werden darf. Seit fast 20 Jahren haben auch die Kinder ihre eigene Klangwolke. Das Programm ist speziell auf Kids abgestimmt, Eltern dürfen also nur unter Aufsicht ihrer Kinder mit dabei sein.

  • 62.300 BesucherInnen
  • 19 Klangwolken
  • 1.8 Mio Kinderlacher

Von tanzenden Kobolden und klingenden Schlangen

Singen, Tanzen und vor allem mitmachen – die Linzer Kinder-Klangwolke ist echt ziemlich cool. Das Team des Kuddelmuddel macht mit Kinderthemen witzige Inszenierung und setzt sich spielerisch mit kritischen Punkten auseinander. Die Kids tauchen in eine faszinierende Welt voller atemberaubender Klänge, spannender Geschichten und mitreißender Tanz- und Bewegungseinlagen ein.

Ein Abenteuer, das von und für Kinder gestaltet wird und jedes Jahr ein neues Thema und einen neuen Zugang findet. Da war die Kinder-Klangwolke auch schon mal ein mitreißendes Abenteuer der Klang-Schlange, es tanzen schon Kobolde aus dem Zauberwald, des Regenbogendrachens und der Kuddelmuddel-Zirkusbande. Aufregend war das! Und wie geht denn das alles mit dem Handy, dem Internet und diesem YouTube…? Auch das war schon mal Thema der Kinderklangwolke.

Wichtig ist immer, dass für alle etwas dabei ist, um mitzutanzen, zu singen oder einfach zu lachen. Kurzum, die Kinderklangwolke ist ein kunterbuntes  Musikabenteuer bei freiem Eintritt, das auch für Eltern eine ziemliche "Gaudee" ist.   

Kinderklangwolke 2018 © Reinhard Winkler
Kinderklangwolke 2018 © Reinhard Winkler
Kinderklangwolke 2016 © Christian Herzenberger
Kinderklangwolke 2016 © Christian Herzenberger
Kinderklangwolke 2015 © Christian Herzenberger
Kinderklangwolke 2015 © Christian Herzenberger

Klassische Klangwolke

100.000 ZuhörerInnen bestaunten das erste Experiment der Linzer Klangwolke 1979 und Bruckners 8. schwebte wie eine Wolke durch die ganze Stadt. Heute ist die Klassische Klangwolke eine offene Nacht in dem es klassische Konzerte im Großen Saal in höchster Genussqualität präsentiert werden.

Musik wie eine Klangwolke durch die Stadt schweben zu lassen, für alle hörbar und trotzdem in feinster Qualität, war 1979 die Idee für die erste Linzer Klangwolke. Dazu stellten Linzerinnen und Linzer ihre Radios ans Fenster und ließen Bruckner durch die Stadt klingen.

  • 375.600 BesucherInnen
  • 29 Klangwolken
  • 751.200 Tanzbeine

BRUCKNER IN DER STADT

Die Suche nach einer passenden Verbindung des Internationalen Brucknerfestes mit dem – zu diesem Zeitpunkt neu gegründeten – Ars Electronica Festival, legte den Grundstein des erfolgreichen Großkunstprojektes an den Linzer Donauufern.

Die künstlerische Verbindung in Form der Klangwolke war geboren und Bruckner wurde erstmals im Raum Linz im Zuge eines Open Air Übertragungskonzerts live gespielt. Einer der Initiatoren und Klangwolkenschöpfer Walter Haupt, ehemaliger Leiter der Experimentierbühne der Bayerischen Staatsoper, wollte bei der Premiere dieses musikalischen Großprojektes „das Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Technik und vor allem zwischen Kunst und Technologie zeigen.“

Die Musik von Anton Bruckner sollte in diesem Sinne von einer quadrophonen Raumanordnung in den Donaupark übertragen werden. 1979 war es Bruckners 8. Sinfonie mit dem Concertgebouw Orchester Amsterdam unter Bernard Haitink. Für diese erste Ausstrahlung wurde ein Mehrspurband der Plattenfirma verwendet. 100.000 ZuhörerInnen bestaunten dieses erste Experiment der Linzer Klangwolke. Technisch standen damals 20.000 Watt zur Verfügung, im Vergleich dazu leistet die Tonanlage heute weit über 250.000 Watt. Die erste Klangwolke mit Live-Orchester folgte 1980: Hier spielte das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Theodor Guschlbauer Bruckners 4. Sinfonie.

Klassische Klangwolke 2018 © Reinhard Winkler
Klassische Klangwolke 2018 © Reinhard Winkler